Amerika ich komme!

Was lange währt wird endlich gut. So könnte man auch das Vorhaben unserer Tochter Isabelle überschreiben ein Highschool-Jahr in  den USA zu verbringen. Nachdem sie schon fast die Hoffnung aufgegebn hatte- viele Telefonate mit den EF-Betreuern geführt wurden und diese sehr bemüht waren, noch Gasteltern zu finden, kam am 24.08.09 die Mitteilung, dass Isabelle am 26.08.09 nach Dallas fliegt um dort bei Fam. Meisenhelter in Carrollton (Vorort von Dallas) zu leben. Für Isabelle war es richtig befreiend endlich zu erfahren, dass es nun los geht. Es kam natürlich Angst und Neugierde dazu. Doch was bedeutet das für Eltern, ein Kind in fremde Hände abzugegen, und nicht zu wissen was auf das Kind zukommt. Alles mögliche kommt einem da in den Sinn.

Nachdem Isabelle dann auf dem Frankfurter Flughafen von einem EF-Betreuer in Empfang genommen wurde und sie die Sicherheitszone durchschrit, war es schon ein schlimmes Gefühl. Unser Haus wurde nun still und leer. Wir als Eltern mussten damit auch klar kommen. Umso froher waren wir dann als wir am nächsten Tag von Isabelle erfuhren, dass alles gut lief und die Gastfamilie super nett ist.
Isabelle  hatte mit Diana und Chuck das große Los gezogen. Die 3 verstanden sich von Anfang an gut. Der Hund der Gastfamilie wurde der besondere Freund unserer Tochter.


Durch Reisen mit der Gastfamilie nach Florida, Oklahoma, Alabama Missisippi und Lousiana, sowie der super tollen Dicovery-Tour von EF in den Osterferein in den Westen der USA (Gran Canyonm Las Vegas usw.) konnte sich Isabelle auch ein Bild von weiteren Staaten machen.


Ein paar Tage nach Ankunft ging Diana mit Isabelle zu ihrer neuen High-School.Sie fand dort schnell Freunde und wurde im Schwimm- Dive und Tanz-Team herzlich aufgenommen. In der Schule gab es sehr viele Aktivitäten- von Wettkämpfen über Tanzvorführungen, Homecoming , Prom usw.
Die Verständigung mit unserer Tochter über skype und facebook war optimal. Die 10 Monate gingen im Nachhinein betrachtet sehr schnell vorbei. Für Isabelle war es eine tolle Erfahrung in menschlicher und sprachlicher Hinsicht. Obwohl sie sich sehr schnell wieder eingelebt hatte, redet sie oft davon zurück zu gehen zu ihren Freunden und ihrer (Gast)familie.