Interview mit Ludwig Schulze

Ludwig hat die „Free Exchange Week“ von EF gewonnen und eine Woche an einer Highschool in Arizona, USA verbracht. Im Interview erzählt er, wie es zu seiner Teinahme am Wettbewerb kam und welche Eindrücke er in den USA gesammelt hat.

Was hat dich dazu bewegt dich für die „Free Exchange Week“ zu bewerben?

Ich hatte immer schon den Traum in die USA zu reisen und dann habe ich auf Facebook die Werbung von EF gesehen. Da dachte ich mir, du hast ja nichts zu verlieren und vielleicht klappt es sogar!

Was denkst du, hat deine Bewerbung ausgemacht?

Ich denke, es war eine Mischung und dass ich nicht nur eine positive Sicht auf die USA hatte. Einerseits sind die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo ich schon immer mal hin wollte und später vielleicht auch hin auswandern würde. Andererseits ist aber natürlich nicht alles perfekt und es gibt viele Punkte zu kritisieren!

Wie hast du dich gefühlt, als du von dem Gewinn erfahren hast?

Ich war gerade mit meinen Freunden beim Sport, da bekam ich den Anruf von meiner Mutter, dass jemand mit mir reden möchte. Sie wusste zwar schon was los war, wollte mir aber nicht die Überraschung nehmen. Zu Hause bekam ich dann den Anruf eines EF Mitarbeiters. Im ersten Moment überkam mich natürlich große Freude, aber danach war ich wie in einer Art Starre, da ich es gar nicht glauben konnte. Es ging alles so schnell! In den Tagen darauf, als dann auch die Gewissheit folgte, wurde meine Aufregung und Freude immer größer!

Haben sich deine Erwartungen an die Woche in Arizona erfüllt?

Meine Erwartungen haben sich größtenteils erfüllt. Ich habe einen guten Eindruck davon erhalten, wie das amerikanische Leben aussieht und was das für ein Lebensgefühl ist.

Wie war deine Gastfamilie?

Ich mochte meine Gastfamilie sehr! Sie waren alle sehr freundlich und aufgeschlossen. Es hat sehr viel Spaß gemacht sich mit ihnen zu unterhalten, besonders über Football! Mit den Söhnen habe ich täglich etwas gemacht und es war immer spaßig. Grundsätzlich kann ich diese Familie für jeden Austauschschüler empfehlen, da ich mir selbst vorstellen könnte ein Jahr mit und bei ihnen zu verbringen!

Was hast du in einer Woche erlebt?

Am Sonntag waren wir noch in Downtown Phoenix und ich konnte mir die Stadt ansehen. Zudem besichtigten wir ein Veteranen Denkmal. Es war alles sehr aufregend. Den Rest der Woche besuchte ich die Schule, was auch ziemlich interessant war. Am Nachmittag haben wir z.B. oft Sport getrieben und mit der X-Box gespielt.

Wie war dein erster Tag an der Schule?

Also für mich waren es gemischte Gefühle. Natürlich war ich total aufgeregt, aber es kamen ein paar Punkte dazu, die den Tag teilweise wirklich anstrengend machten. Ich war zu dieser Zeit keine 35° gewöhnt, besonders nicht beim Sporttreiben, also hatte mein Kreislauf ziemlich zu kämpfen. Dazu waren fast 2.000 Schüler an dieser Schule, was für mich eine große Umstellung war, da ich nur 500 gewöhnt war. Aber alles in allem war es ziemlich interessant.

War dein Aufenhtalt lang genug?

Auf keinen Fall. Leider! Wenn ich die Chance auf ein ganzes Jahr hätte, würde ich sie auf jeden Fall nutzen. Ein Woche gibt dir nur einen kleinen Einblick in das amerikanische Leben. Und ich will mir erst gar nicht vorstellen, was ich alles in einem Jahr erleben könnte!

Was steht noch auf deiner Bucket-List bzw. was ist hinzugekommen?

Also was ich leider nicht ganz machen konnte, war selber Football zuspielen oder auch ein Footballspiel zu besuchen. Zudem hätte ich gerne mehr von der Landschaft gesehen, denn als ich diese sah, war ich sprachlos.

Was hat dich an Amerika am meisten überrascht?

Ich war ziemlich überrascht über die Prioritäten bei der Sicherheit. Bei Schulen und Grenzkontrollen gab es natürlich viel Polizeipräsenz, aber auf die Sicherheit im Auto und auf den Straßen wurde gepfiffen. Also manche Sachen, die ich gesehen habe, würde es in Deutschland nie geben, auf keinen Fall!

Welche Stereotypen haben sich bestätigt?

Ganz einfach: USA – das Land der großen Autos, Waffen, des Fast Food und der Patrioten!

Wie empfandest du das amerikanische Schulsystem?

Also, ich fand es eine angenehme Abwechslung, dass man jeden Tag die gleichen Stunden hat und man auch keine Bücher schleppen musste, da dieser immer unter dem Stuhl waren. Ein großer Unterschied war, dass die amerikanischen Schüler sooo viele tolle Möglichkeiten haben Sport zu betreiben. Ob es jetzt Football, Soccer, Baseball etc. ist, es ist einfach nur der Wahnsinn und ich fühlte mich wie im Traum, als ich das alles sah!

Schüleraustausch in den USAMehr erfahren

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