Zum Europäischen Tag der Sprachen: Vielfalt feiern – Spracherhalt fördern

Juli 2019

Pressemiteilung

Wissenswertes zum Europäischen Tag der Sprachen am 26. September 2019 – Interview mit dem Bildungs- und Sprachreiseexperten Niklas Kukat.

Düsseldorf, 09.07.2019.Am 26. September 2019 ist der Europäische Tag der Sprachen. Zum 18. Mal wird dann die sprachliche Vielfalt Europas gefeiert. Der vom Europarat beschlossene Aktionstag hat zum Ziel, Menschen zum Sprachenlernen zu ermutigen und die kulturelle Vielfalt Europas zu fördern. Niklas Kukat ist Geschäftsführer des Sprachreiseanbieters EF Education First und aufgrund seiner langjährigen Erfahrung Experte im Bereich Sprachenlernen. Was er zum Europäischen Tag der Sprachen denkt, verrät er hier.

Herr Kukat, warum, denken Sie, feiert man überhaupt Sprachen?

Niklas Kukat: Es heißt: Sprache ist der Schlüssel zur Kultur. Genau das begeistert auch mich. Denn Sprachen verbinden Menschen und sind Grundlage für ein besseres gegenseitiges Verständnis. Alleine in Europa werden rund 200 verschiedene Sprachen gesprochen und hinter jeder einzelnen Sprache verbirgt sich eine andere Kultur. Eine Vielfalt, die sich zu entdecken lohnt.

Wie würden Sie die Ziele dieses Aktionstages beschreiben?

Niklas Kukat: Der Europäische Tag der Sprachen führt uns die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas vor Augen. Diese zu erkennen und wertzuschätzen ist aus meiner Sicht das Ziel des Aktionstages. Der Weg dahin führt über Fremdsprachenkenntnisse, die uns das Verständnis für andere Kulturen erleichtern. Mehrsprachigkeit erhalten, Menschen zum Sprachenlernen ermutigen und alle mit einzubeziehen, denen das kulturelle Erbe Europas am Herzen liegt – auch darum geht es für mich.

Welche Tipps haben Sie für erfolgreiches Sprachenlernen?

Niklas Kukat: Am besten lernt man eine Sprache dort, wo sie gesprochen wird. Dafür ist eine Sprachreise ideal. Denn hierbei lernen die Sprachschüler die Sprache im Gastland und können nach dem Unterricht ihre Erfolge direkt im Kontakt mit den Einheimischen verfestigen. So geht das Sprachenlernen fast ganz von allein. Und wenn man wieder zu Hause ist, bieten vielleicht sogar neu gewonnene Freunde einen Anlass, zum Telefon zu greifen und sich in der neu gelernten Sprache zu unterhalten. Aber auch Bücher, Serien und Filme in der jeweiligen Fremdsprache sind eine gute Möglichkeit, das Wissen aufrechtzuerhalten oder wieder aufzufrischen.

Wie unterstützt EF den Europäischen Tag der Sprachen?

Niklas Kukat: Wir besuchen das ganze Jahr über weiterführende Schulen in Deutschland, um dort Unterrichtsstunden mit muttersprachlichen Lehrern zu halten oder das englische Sprachniveau ganzer Klassen oder Jahrgänge zu ermitteln – das bieten wir kostenlos an und natürlich auch speziell für den Europäischen Tag der Sprachen. Es gibt zahlreiche Schulen, die Interesse daran haben und einfach auf uns zukommen. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei erfahren, dass Fremdsprachen Spaß machen und man im direkten Gespräch mit Muttersprachlern sehr schnell neue Wörter aufgreifen und lernen kann. Außerdem erhalten sie nach Abschluss des Englischtests ein Zertifikat über ihre Sprachkenntnisse. Das macht sich auch gut bei Bewerbungen für Praktika, die Uni oder den ersten Job.

Über den Europäischen Tag der Sprachen

Seit dem Jahr 2001 organisiert der Europarat jedes Jahr am 26. September den Europäischen Tag der Sprachen. Zusammen mit der Europäischen Union unterstützt er zahlreiche Veranstaltungen in Schulen, Kultureinrichtungen und ehrenamtlichen Vereinen zum Thema Sprachenlernen. Im Jahr 2018 waren es beispielweise rund 1.300 Veranstaltungen in 51 Ländern.

Über EF Education First

EF Education First ist ein internationales Bildungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Sprach-, Wissenschafts-, Kulturaustausch- und Bildungsreisen. Seit 1969 ist das Unternehmen in Deutschland ansässig und hat seinen größten Standort mit 70 Mitarbeitern in Düsseldorf. Mit dem Ziel, die Welt durch Bildung zugänglich zu machen wurde EF ehemals als „Europeiska Ferieskolan“ (dt.: Europäische Ferienschule) 1965 vom Schweden Bertil Hult gegründet. 1990 wurde die Abkürzung EF in Education First geändert, um die Globalität des Unternehmens zu verdeutlichen. Heute betreibt EF 580 Schulen und Büros in mehr als 50 Ländern auf der ganzen Welt, um Schülern, Studenten und Erwachsenen dabei zu helfen, ihre Sprachziele im Ausland zu verwirklichen.

Kontakt

Charlotte Seebode
tts agentur05 GmbH
Tel: +49 (0) 221 925454-814
E-Mail: [email protected]

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