Dublin nach dem Abi: Sophies unvergessliche Sprachreise
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Abitur – und dann?
Für mich war eines von Anfang an klar: Ich wollte nicht direkt studieren oder in eine klassische Richtung gehen. Ein Auslandsaufenthalt nach Dublin Irland für 1,5 Monate stand auf meinem Plan. Dass diese Reise jedoch so besonders werden würde, hätte ich nicht erwartet.
Es war eine außergewöhnliche Erfahrung voller beeindruckender Erlebnisse, wunderschöner Begegnungen und vor allem viel Freude und Glück. Reisen und neue Länder zu entdecken haben mich schon immer begeistert, doch diese Reise war anders. Ich war auf mich allein gestellt – zumindest ohne die Menschen, die ich von zu Hause kannte.

Der erste Schritt in ein unbekanntes Kapitel
Der Abschied am Flughafen von meiner Familie war der erste Schritt in ein völlig neues, unbekanntes Kapitel. Ab diesem Moment lag alles in meiner eigenen Verantwortung. Ich musste mein Glück selbst in die Hand nehmen. Natürlich hatte ich Ängste:
Reicht mein Englisch aus?
Werde ich Anschluss finden?
War Irland die richtige Wahl?
Doch schon nach wenigen Tagen lösten sich diese Zweifel in Luft auf.
Ich knüpfte schnell Kontakte, mein Englisch reichte aus, um mich gut zu verständigen, und Irland fühlte sich genau richtig an. Selbst das Wetter war besser als erwartet.Je mehr Zeit ich dort verbrachte, desto faszinierter war ich von der Landschaft und der besonderen Atmosphäre dieses Landes. An den Samstagen unternahmen wir Ausflüge, zum Beispiel nach Greystones, Bray und Howth, wo wir entlang der Küste wanderten. Ein weiteres Highlight war ein Tagesausflug nach Galway, dem Burren und zu den Cliffs of Moher – letzteres war für mich besonders beeindruckend. Der Ausblick und die Natur dort sind einfach überwältigend. Außerdem reisten wir in den Süden Irlands nach Cork und Cobh. Die Sonntage gestalteten wir ruhiger: Spaziergänge durch die Innenstadt oder Zeit in den Parks, besonders im Phoenix Park. Abends trafen wir uns oft in Pubs, wo wir gemeinsam sangen, tanzten und lange Gespräche führten – oder wir gingen auch mal in einen Club. Unter der Woche waren wir meist in der Schule. Oft brunchen wir gemeinsam in einem Café oder nahmen uns Essen mit und setzten uns in einen Park.

Wenn wir früher Schluss hatten oder der Unterricht erst später begann, nutzten wir die Zeit, um die Stadt weiter zu erkunden: den Spire, Temple Bar, die Botanic Gardens, Love Lane, die St. Patrick’s Cathedral, Dublin Castle und vieles mehr. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir das Guinness Storehouse, das eine ganz eigene Erfahrung war, und das World of Illusion Museum, das mit Freunden einfach unglaublich viel Spaß gemacht hat.
Der ganz besondere Feiertag in Irland
Ein Highlight war der St. Patrick’s Day, den ich durch meine Reise im März miterleben durfte. Die Stadt war voller Menschen in grünen Outfits, alle in Feierlaune. Die Parade mit ihren Musikgruppen und aufwendig gestalteten Wagen war beeindruckend. Danach ging es für uns in die Pubs, wo eine unbeschreibliche Stimmung herrschte – voller Lebensfreude und Energie.
All diese Erlebnisse wären jedoch nicht das Gleiche gewesen ohne die Menschen, die ich kennengelernt habe. Schon in der ersten Woche entstanden Kontakte, aus denen echte Freundschaften wurden. Sie haben diese Zeit noch intensiver und schöner gemacht. Durch sie habe ich Dinge ausprobiert, die ich vorher nie gemacht hätte – wie Rollschuhfahren oder Karaoke singen. Es ist faszinierend, wie sehr Freundschaften prägen können.

Fazit zu EF und meiner Reise
Auch EF hat mich auf dieser Sprachreise wunderbar begleitet und mein Englisch deutlich verbessert. Ich habe mich von einem B2- auf ein C1-Niveau gesteigert und fühle mich jetzt viel sicherer und selbstbewusster. Dazu beigetragen haben eine tolle Klasse und eine Lehrerin, die den Unterricht lebendig und alles andere als trocken gestaltet hat. Aber auch eine sehr nette Gastfamilie, mit der man immer über alles reden konnte und die sich um einen gekümmert hat,
Die 6 Wochen in Dublin vergingen viel zu schnell. Der Abschied von meinen Freunden fiel mir schwer, doch ich wusste, dass ich genau das erlebt hatte, was ich mir gewünscht hatte. Ich bin dankbar für diese Zeit, in der ich Neues ausprobieren, mich weiterentwickeln und einfach das Leben genießen konnte.
