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Englisch sprechen wie ein echter Brite – Teil 2

Englisch sprechen wie ein echter Brite – Teil 2

Hat dir mein letzter Beitrag über britische Ausdrücke, die dich wie ein echter Brite klingen lassen, gefallen? Wenn ja, dann lies weiter. Es gibt noch hunderte anderer Ausdrücke, die die britische Sprachkultur ausmachen und wenn du die Menschen glauben machen möchtest, auf den Straßen von Hackney in East London aufgewachsen zu sein, musst du zumindest eine Handvoll von ihnen beherrschen. Um dir ein wenig unter die Arme zu greifen, habe ich acht weitere britische Ausdrücke zusammengestellt, die dich – zusammen mit den Begriffen, die Du bereits gelernt hast – innerhalb kürzester Zeit wie ein echter Brite klingen lassen.

„BITS ‘N BOBS“

Wie spricht man das aus? „Bitts an bohbs“

Was bedeutet es? Wird verwendet, um Kleinkram, Krimskrams und Zeug zu beschreiben, das zu Hause so herumliegt.

Wo kommt der Begriff her? Anderer Ausdruck für „odds and ends“, der ziemlich selbsterklärend ist. „Bits and bobs“ sind möglicherweise auch alte Ausdrücke für Pennies, die man irgendwo zu Hause wiederfindet.

„CHEEKY“

Wie spricht man das aus? „CHEE-kee“

Was bedeutet es? Wurde verwendet, um eine respektlose oder nicht (so) ernst zu nehmende Person oder Tat zu beschreiben.

Wo kommt der Begriff her? Steht offensichtlich in Verbindung mit allen möglichen Auslegungen von „Unverschämtheit“ und dem Kiefer- Mund- und Wangenbereich. Um eine bessere Vorstellung zu bekommen, gib einfach „die andere Wange hinhalten“ bei Google ein.

„GOBBY“

Wie spricht man das aus? „gkobbee“

Was bedeutet es? Seine Meinung hinausschreien oder offensiv zum Ausdruck bringen.

Wo kommt der Begriff her? Es überrascht wenig, dass dieser Begriff mit der Feststellung zu tun hat, dass jemand seinen Mund zu weit aufreißt – „gob“ ist Slang für Mund (sieh mal einer an…eine Zwei-in-eins-Slanglektion!).

„KNACKERED“

Wie spricht man das aus? „NAKK-erd“

Was bedeutet es? Sehr müde und erschöpft.

Wo kommt der Begriff her? Es gibt viele Erklärungen für diesen Begriff: unter ihnen die des „knacker’s yard“, einem Ort, an den Pferde zum Schlachten gebracht werden. Eine weitere ist der skandinavische Ausdruck „hnakkur“ für Sattel. Wie genau das zu der eigentlichen Bedeutung pass, verstehe ich jedoch auch nicht.

„MINTED“

Wie spricht man das aus? „MINN-tidd“

Was bedeutet es? Wenn man so richtig reich ist.

Wo kommt der Begriff her? Steht in Verbindung mit dem Wort „minting“, das den Prozess des Prägens von Münzen beschreibt, nicht mit dem Grünzeug. Obwohl das wirklich lustig und absurd zugleich wäre.

„MENTAL“

Wie spricht man das aus? „MEN-toll“

Was bedeutet es? Abhängig davon, aus welcher Gegend des Vereinigten Königreichs jemand kommt, kann mit diesem Begriff entweder beängstigend, verrückt (im Sinne von emotional instabil) oder aufregend und ungewöhnlich gemeint sein.

Wo kommt der Begriff her? Vom lateinischen Wort „mentis“ für Geist. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie es zu seiner heutigen Bedeutung gekommen ist.

„FIT“

Wie spricht man das aus? „fyt“

Was bedeutet es? Eine Möglichkeit, jemanden auf oberflächliche Weise als sehr attraktiv zu bezeichnen.

Wo kommt der Begriff her? Wahrscheinlich rührt er von der Beschreibung einer Person her, die körperlich aktiv und daher attraktiv im Sinne von athletisch, muskulös ist (D.h. jemand der tatsächlich fit ist. Nicht zu verwechseln mit dem englischen Begriff „fit“ im Sinne von „passen“, wenn etwas von der Größe, Form oder vom Zweck her stimmt. Noch etwas mehr Verwirrung gewünscht?!).

„MIFFED“

Wie spricht man das aus? “MYFF-d“

Was bedeutet es? Wenn du dich wegen etwas wütend, traurig und angegriffen zugleich fühlst.

Wo kommt der Begriff her? Hierzu existieren zwei verschiedene Geschichten, die beide zutreffen könnten: die Erste besagt, dass der Begriff die Imitation des Geräuschs ist, das man macht, wenn man genervt ist („mfffh!“); die Zweite stellt eine Verbindung zum deutschen Wort „muffen“, im Sinne von „schmollen“, her. So oder so ist es ein recht nettes Wort zur Beschreibung eines potenziell flüchtigen Gefühls. Miff on!

So, hiermit wäre die zweite Lektion done and dusted (eine weitere Redewendung, die du verwenden kannst). Jetzt musst du nur noch deinen Trip ins Vereinigte Königreich buchen und den erlernten Slang im Smalltalk mit den Briten erproben. Und wenn du auf jemanden triffst, der fit ist, spare dir die Worte lieber. Wir wollen ja nicht, dass du einen komischen ersten Eindruck machst, richtig?

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