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Meine erste große Reise allein: EF Sprachreise nach Malta

Meine erste große Reise allein: EF Sprachreise nach Malta

Hi, mein Name ist Annalena und ich war letztes Jahr mit EF für drei warme November-Wochen in Malta.

Nachdem ich nach meiner Ausbildung das SBB-Weiterbildungsstipendium erhalten habe, habe ich von 2025 bis 2027 eine Geldsumme für fachliche als auch fachübergreifende oder allgemeinbildende Weiterbildungen angesammelt. Da ich mich sehr für Sprachen interessiere, wurden mir sowohl Sprachkurse als auch Sprachreisen empfohlen und hier hat EF die Vorgaben meines Stipendiums am besten erfüllt.

Da es das erste Mal war, dass ich allein ins Ausland flog, war ich dementsprechend sehr nervös. Durch die Schule und meinen großen Konsum an englischen Medien war ich auch bereits auf dem Level C1, deshalb machte ich mir eher weniger Gedanken um Sprachbarrieren, die wir schlussendlich auch überhaupt nicht hatten. Und auch nach berühmten Sehenswürdigkeiten hatte ich in voraus recherchiert, die dann aber sowieso fast alle von EF Malta aufgegriffen wurden und ich mich so um viel weniger kümmern musste.

Der Beginn der Reise

Meine Packliste habe ich mindestens vier Mal überprüft und mich ständig gefragt, wie meine Gastfamilie und auch meine Zimmermitbewohnerin sein würde. Diese Nervosität verging allerdings sehr schnell, als ich dann im Airport-Liner Richtung Münchener Flughafen saß. Ab dem Moment wusste ich einfach, dass diese Reise unvergesslich werden würde.

Nach der Landung musste ich erst einmal eine Weile auf mein Gepäck warten, bevor ich den EF Schalter für den Transfer suchte. Für den Schalter musste man beim Rausgehen einfach nur kurz links ums Eck gehen und schon hat man weitere Schüler und EF Staff mit ihrem typisch pinken T-Shirt gesehen. Während wir auf den Fahrer gewartet haben, konnte ich mich auch gleich mit ein paar Leuten (ebenfalls aus Deutschland) anfreunden. Unterhalten konnte ich mich mit ihnen allerdings nicht allzu lange, da ich direkt als Erste zu meiner Gastfamilie nach Santa Venera gebracht wurde. Es hat mich sehr überrascht, dass die Straßen alle so eng sind, wie es in Italien der Fall ist. Außerdem herrscht in Malta Linksverkehr, also war das Thema mit dem selbst fahren für mich gegessen, da bin ich ein kleiner Angsthase.

Meine Gastfamilie

Mein Aufenthalt bei meiner Gastmutter und ihrer Hündin Scarlet war sehr angenehm und zusammen mit meiner französischen Zimmermitbewohnerin hatten wir jede Menge Spaß! Meine Gastmutter war so lieb und hat mir direkt nach meiner Ankunft noch etwas zum Essen gemacht und mich wissbegierig über alles Mögliche ausgefragt. Wie es so üblich ist, habe ich natürlich auch ein kleines Gastgeschenk mitgenommen, worüber sie sich sehr gefreut hat.

Der erste Tag in der Schule

Am ersten Schultag hat mich meine Zimmermitbewohnerin zur Schule mitgenommen, da der Weg am Anfang relativ komplex für mich war. Erst durch die engen Gässchen zu Fuß zur Bushaltestelle, dann konnte man hier mehrere Busse nehmen. An einem Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr sind wir dann einmal aus- und umgestiegen. Allerdings kann es bei den Bussen auf Malta sein, dass Busse viel zu spät oder gar nicht kommen, wie an meinem ersten Tag. Deswegen war ich auch leider zu spät, was aber zum Glück nicht allzu schlimm war.

Nach einer kurzen Anmeldung haben wir erst eine Einführungspräsentation gesehen und wurden dann etwas in der näheren Umgebung in St. Julians herumgeführt. Danach konnte man sich entscheiden bereits den Unterricht zu besuchen oder an den kostenlosen Ersti-Aktivitäten mitzumachen. Hier hatte ich mich für Letzteres entschieden und direkt einige Freunde gefunden. Diese kamen aus sehr vielen verschiedenen Ländern, wie z. B. Österreich, den Niederlanden, Italien, Schweden, Venezuela, Spanien, Japan und Taiwan. Alle von ihnen haben auch relativ ausgeglichen entweder bei Gastfamilien oder im Wohnheim gewohnt und hatten kürzere Wege zur Schule, die sie auch teilweise zu Fuß gehen konnten. (Das hatte mich tatsächlich ein bisschen neidisch gemacht, da ich abends dann nicht immer ganz so lange bleiben konnte).

Überwiegend Kontakt habe ich noch mit meiner japanischen Freundin, die ich im August besuchen werde. Sie hat mir auch so viele Tipps gegeben, Sehenswürdigkeiten in der Umgebung meiner Unterkunft herausgesucht und sich generell so viel Mühe gegeben, dass wir uns sehen können. Ich freue mich schon riesig, sie wiederzusehen!

Reichlich an Aktivitäten an der Schule

Bei den verschiedenen Aktivitäten mit EF war wirklich für jeden etwas dabei. Mein persönliches Highlight war die Jeep-Tour auf Gozo! Gefahren wurden die Jeeps vom EF Staff und es hat sich ehrlich gesagt angefühlt wie ein mehrwöchiger Roadtrip, bei dem man super neue Leute kennenlernen konnte. Die eingelegten Stopps waren meiner Meinung nach sehr gut gewählt und man hat wirklich an nur einem einzigen Tag die komplette Insel sehen können. Wirklich ein einmaliges Erlebnis, dass ich allen nur empfehlen kann!

Ich habe auch allein Dinge unternommen. Beispielsweise war ich sehr viel in Valletta unterwegs und habe mir als Bibliothekarin natürlich die Nationalbibliothek von Malta angesehen. Danach hatte ich noch für eine süße Kleinigkeit in Form eines Cupcakes und einem frischen Orangensaft bei einem kleinen, aber feinen Coffeeshop namens „Mettelina“ angehalten. Die Cupcakes sind göttlich und ich kann kaum erwarten wieder nach Valletta zu kommen! Ebenfalls ein Restaurant, dass ich für ein Frühstück/Brunch empfehlen kann, ist „Brunch & Beyond“, das lag bei mir direkt auf dem Weg zur Schule!

Meine Sprachreise habe ich durch und durch genossen! Und Dank meiner Gastmutter als Muttersprachlerin, konnte ich meine Sprachkenntnisse nochmal um einiges aufbessern. So konnte ich dann auch beim freiwilligen Ablegen des Abschlusstests bis auf das Level C2 kommen!

Für mich hat der Begriff „Freiheit“ in Malta nochmal eine neue Bedeutung bekommen und ich habe gesehen, wie viel man als einzelne Person alles erreichen kann! Aber das, was ich wirklich am meisten vermisse, sind auf jeden Fall die Leute, die Sonne und das unendlich weite Meer!

Bis zum nächsten Mal, Malta!

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