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Zwischen Monumenten & Ruinen: Meine Sprachreise nach Rom

Zwischen Monumenten & Ruinen: Meine Sprachreise nach Rom

Hi, mein Name ist Annalena und ich war dieses Jahr für zwei heiße Juni-Wochen über meinen Geburtstag in Rom. Es war bereits das zweite Mal, dass ich allein ins Ausland flog und trotzdem kam es mir vor, wie meine allererste Reise allein. Da ich in Rom von Null mit italienisch beginnen wollte, hat mich der Gedanke viele Sprachbarrieren zu haben, sehr beschäftigt und ich war dementsprechend ziemlich nervös.

Auch hatte ich mir Gedanken um die ganzen Sehenswürdigkeiten gemacht, die ich unbedingt anschauen wollte. So hatte ich bereits einige ein paar Wochen vor meiner Abreise herausgesucht und schon beispielsweise das Wochenende im Voraus geplant. Dass dann eigentlich fast alle meiner Favoriten auch direkt in den Aktivitäten von EF Rom aufgegriffen wurden, hatte das Ganze noch viel besser gemacht😊

Meine selbst zusammengeschriebene Packliste habe ich mindestens vier Mal überprüft und mich ständig gefragt, wie meine Gastfamilie und auch meine Zimmermitbewohnerin diese Mal sein würde. Aber ab dem Moment, in dem ich für den Flughafen abgeholt wurde, wurde mir bewusst, dass es jetzt losgehen würde und mir eine wahrlich einmalige Reise bevorstand.

Die Anreise nach Rom

Der Flug verlief zum Glück ereignislos und ich konnte sogar auch mein Gepäck gleich als eine der Ersten vom Gepäckband holen. Das hatte ich tatsächlich noch nie, denn sonst bin ich eher eine der Letzten, die ihren Koffer bekommt.

Da ich den Transfer mit EF gebucht hatte, war die Anreise zu meiner Gastfamilie auch keine große Sache und ich konnte mir auf dem Weg schon einmal den ersten Teil von Rom im Vorbeifahren und vor allem ohne Ticketstress ganz in Ruhe anschauen.

Mein Zuhause auf Zeit

Mein Aufenthalt bei meiner Gastmutter war sehr entspannt und da meine französische Mitbewohnerin einen ca. 7-monatigen Aufenthalt hatte und ihre Mutter zu Besuch war (die übrigens zufälligerweise auch am selben Tag wie ich Geburtstag hatte), hatte ich das Zimmer zum größten Teil für mich allein. Meine Gastmutter war so lieb und hat mir direkt nach meiner Ankunft etwas zum Essen gemacht und mich wissbegierig über alles Mögliche ausgefragt. Hier ist es mir etwas schwer gefallen etwas zu erzählen, da ich ja noch kein italienisch sprach. Aber wir hatten uns dann etwas auf Englisch und sonst mit Händen und Füßen sowie mithilfe vom Google Translator verständigt.

Wie es so üblich ist, habe ich natürlich auch ein kleines Gastgeschenk mitgenommen, worüber sie sich sehr gefreut und meinen Untersetzer auch direkt jeden Tag beim Abendessen benutzt hatte. Generell war sie eine grandiose Köchin und ich habe mich wirklich jeden einzelnen Tag auf das typisch-Italienische Abendessen gefreut! 🥰

Mein erster Tag an der Sprachschule

Am ersten Schultag hat die Einführung erst um 9:30 Uhr begonnen, d.h. es war genug Zeit, um mich zurechtzufinden und glücklicherweise bestand mein Schulweg nur aus einer 30-minütigen Busfahrt mit einem einzigen Bus, sodass ich nie Gefahr lief meinen Anschlussbus zu verpassen😊

Nach einer kurzen Anmeldung haben wir erst eine Einführungspräsentation bekommen und wurden dann etwas in der näheren Umgebung in Rom herumgeführt. Zuerst gab es ein paar Getränke bei Buddy Veggy Restaurant, die von EF übernommen wurden, danach hatten wir noch eine kleine Tour über den Piazza Navona und zum Schluss ging es für ein Mittagessen ins Come ‘na Vorta Pasta e Vino. Hier lernte ich direkt einige neue Freunde aus den unterschiedlichsten Ländern kennen. Am meisten verstand ich mich mit einem Mädchen aus Taiwan, einem jungen Niederländer und zum Schluss habe ich noch eine Deutsche kennengelernt, mit der ich auch immer noch Kontakt habe. Alle, die ich kennengelernt hatte, haben auch relativ ausgeglichen entweder bei Gastfamilien oder im Wohnheim gewohnt und hatten mal längere und mal kürzere Wege zur Schule, die sie auch teilweise zu Fuß gegangen sind.

Aktivitäten mit EF und mein persönliches Highlight

Bei den verschiedenen Aktivitäten mit EF war eigentlich immer für jeden etwas dabei. Mein persönliches Highlight war der St. Petersdom im Vatikan! Wir hatten ein so unglaubliches Glück, dass genau an diesem Dienstag sehr wenig los war. Normalerweise steht der gesamte Platz voll mit Leuten und wir haben gerade mal eine halbe Stunde gewartet und auch diese Zeit war im Schatten gut auszuhalten. Dieses kleine, aber einschlägige Land zu besuchen, ist wirklich ein einmaliges Erlebnis, dass ich allen nur empfehlen kann!

Meine Empfehlungen in Rom

Ich habe auch allein Dinge unternommen. Beispielsweise war ich sehr viel in der Innenstadt unterwegs und habe mir als Bibliothekarin natürlich auch eine Bibliothek in Rom ansehen müssen (Biblioteca Angelica). Ebenfalls interessant war die Sehenswürdigkeit‚ Bocca della Veritá sowie das Aventine Keyhole! Das Kunstmuseum Chiostro del Bramante ist ebenfalls sehr zu empfehlen!

Mittags hatte ich in den verschiedensten Restaurants angehalten und mich jeden Tag aufs Neue durch die Weltgeschichte gefuttert. Restaurants, die ich persönlich sehr empfehlen kann, sind das Frühstücksrestaurant Poppies Coffee Bar und Pompi, die in meinen Augen das beste Tiramisu in ganz Rom haben!

Mein Fazit zur Sprachreise

Meine Sprachreise habe ich durch und durch genossen! Und Dank meiner Gastmutter als Muttersprachlerin, konnte ich meine neu gewonnenen Sprachkenntnisse direkt anwenden. So konnte ich dann auch mittlerweile die Grundbausteine der Sprache verstehen! Für weitreichendere Kenntnisse hätte ich aber auf jeden Fall länger bleiben müssen.

Und auch bereits nach den ersten Tagen hatte ich für mich den Entschluss gefasst, dass ich auf jeden Fall nach Rom wiederkehren und mir dementsprechend noch ein paar besondere Sehenswürdigkeiten (die Basilica di San Giovanni in Laterano, die Villa Borghese, die Villa D’Este, etc.) und einige Restaurants für meinen zweiten Aufenthalt aufheben werde. Ich freue mich schon auf Runde zwei! 🤩

Bis zum nächsten Mal, geliebtes Rom!

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