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5 Monate in Bristol: Wie meine EF Sprachreise mich selbstständiger gemacht hat

5 Monate in Bristol: Wie meine EF Sprachreise mich selbstständiger gemacht hat

1. Warum Bristol? – Meine Motivation zwischen Abitur und Studium

Ich habe mich für eine Sprachreise entschieden, um mir bewusst etwas Zeit zwischen dem Abitur und dem Studium zu nehmen. Für insgesamt 22 Wochen bin ich nach Bristol gegangen. Mir war wichtig, mich in einer eher lockeren Lernumgebung weiterzubilden und dafür war EF die beste Wahl. Ich wollte die Sprache aktiv im Alltag nutzen, selbstständiger werden und gleichzeitig neue Eindrücke sammeln. Außerdem hat mich der Gedanke gereizt, für längere Zeit in einem anderen Land zu leben, eine neue Kultur kennenzulernen und meine gewohnte Umgebung hinter mir zu lassen.

2. Warum EF? – Sicherheit, Organisation und gute Beratung

Für EF habe ich mich entschieden, weil die Organisation sehr bekannt ist und ein rundum organisiertes Programm anbietet. Gerade am Anfang hat mir das viel Sicherheit gegeben. Auch aus meinem Bekanntenkreis gab es positive Erfahrungen mit EF, was meine Entscheidung zusätzlich bestärkt hat. Die Beratung empfand ich als sehr hilfreich und übersichtlich, da alle wichtigen Punkte wie Schule, Unterkunft, Aktivitäten sowie An- und Abreise verständlich erklärt wurden. Dadurch hatte ich das Gefühl, gut vorbereitet zu sein und zu wissen, was mich erwartet.

3. Vorbereitung & Abreise – Zwischen Packliste, Visum und Aufregung

Die Vorbereitung auf mein Auslandsabenteuer war spannend, aber auch ein wenig herausfordernd. Ich habe mir frühzeitig eine Packliste erstellt, um nichts Wichtiges zu vergessen. Außerdem habe ich das ETA (Visum) beantragt und mich um ein kleines Gastgeschenk gekümmert. In meinem Fall waren das selbstgemachte Marmelade und Mozartkugeln. Zusätzlich habe ich mich über Bristol informiert und unter anderem Sehenswürdigkeiten, mögliche Ausflugsziele und typische Besonderheiten der Stadt recherchiert.

Kurz vor der Abreise war ich sehr aufgeregt. Natürlich hatte ich auch Zweifel: Wie wird meine Gastfamilie sein? Werde ich mich gut verständigen können? Finde ich schnell Anschluss? Trotz dieser Gedanken überwog die Vorfreude deutlich. Ich war bereit, etwas Neues zu erleben und meine Komfortzone zu verlassen.

4. Ankommen & Einleben – Neue Schule, neue Menschen, neuer Alltag

Die ersten Tage im Ausland waren intensiv. Die Anreise verlief reibungslos: Ich bin nach London geflogen und wurde dort vom Transfer abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht. Der erste Schultag bei EF war gut organisiert, auch wenn alles neu und stellenweise etwas überwältigend war. Man lernt viele neue Menschen kennen und erhält viele Informationen auf einmal. Die Eingewöhnung in die neue Umgebung hat etwas Zeit gebraucht, vor allem weil vieles anders funktioniert als zu Hause. Eine große Sprachbarriere hatte ich jedoch nicht, auch wenn es ungewohnt war, den ganzen Tag Englisch zu hören und zu sprechen.

Freunde habe ich relativ schnell gefunden, vor allem durch den Unterricht und die EF Aktivitäten. Meine Freundinnen und Freunde kamen aus unterschiedlichen Ländern, unter anderem aus Schweden und den Niederlanden. Der Altersdurchschnitt lag meiner Einschätzung nach bei etwa 21 Jahren. Ich habe aber auch jüngere und ältere Menschen kennengelernt, was ich als sehr bereichernd empfunden habe, da man dadurch verschiedene Perspektiven kennenlernt. Mit zwei Freundinnen habe ich auch nach der Reise noch Kontakt, und wir planen, uns im Sommer gegenseitig zu besuchen.

5. Freundschaften, Fortschritte und Erinnerungen, die bleiben

Meine Sprachkenntnisse haben sich während der Zeit spürbar verbessert. Ich bin direkt mit dem Sprachniveau C2 an der Schule gestartet und war anfangs unsicher, ob das Niveau für mich zu hoch sein könnte. Durch einen sehr guten Lehrer konnte ich mich jedoch schnell anpassen und kontinuierlich Fortschritte machen. Der tägliche Kontakt mit der Sprache, sowohl im Unterricht als auch im Alltag, hat mir viel Sicherheit gegeben. Zwar habe ich kein offizielles Sprachexamen abgelegt, merke aber deutlich, dass ich Englisch heute flüssiger und entspannter benutze.

In meiner Freizeit habe ich viel unternommen. Ich habe Bristol erkundet, Spaziergänge am Hafen gemacht, Museen besucht und an verschiedenen EF Aktivitäten teilgenommen. Besonders gefallen haben mir die kreativen Angebote sowie Ausflüge in andere Städte. Ein persönliches Highlight waren Tagestrips außerhalb von Bristol, da man so noch mehr vom Land sehen konnte. Als Geheimtipp kann ich günstige Essensmöglichkeiten in der Nähe der Schule empfehlen sowie einfache Strategien, um beim Reisen Geld zu sparen.

Während meines Aufenthalts habe ich in einer Gastfamilie in einem Einzelzimmer gewohnt. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich so einen authentischen Einblick in den englischen Alltag bekommen habe. Ich habe die Zeit mit meiner Gastfamilie sehr genossen und würde sie gerne wieder besuchen. Meine Unterkunft lag etwas weiter von der Schule entfernt, weshalb ich täglich etwa 40 bis 60 Minuten mit dem Bus unterwegs war. Das war jedoch gut machbar und wurde schnell Teil meines Alltags.

Am meisten in Erinnerung bleiben mir vor allem die neuen Bekannt- und Freundschaften und das Leben in so einer bunten Stadt. Besonders vermissen werde ich die Vielfalt Bristols und das internationale Umfeld. Von meiner Reise nehme ich nicht nur verbesserte Sprachkenntnisse mit, sondern auch mehr Selbstvertrauen, neue Perspektiven und viele wertvolle Erfahrungen, die mich langfristig prägen werden.

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