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Sprachreise allein nach New York: Trau' dich!

Sprachreise allein nach New York: Trau' dich!

Meine 3-wöchige Sprachreise nach New York (Tarrytown) mit EF

Mit 17 Jahren alleine für drei Wochen in die USA zu reisen, war für mich eine der aufregendsten und prägendsten Entscheidungen meines Lebens. Meine Sprachreise nach New York war nicht nur eine Gelegenheit, mein Englisch zu verbessern, sondern sie war auch der Beginn eines ganz neuen Kapitels voller Selbstvertrauen, Freundschaften und unvergesslicher Erinnerungen die ich nicht missen wollen würde.

Warum ich mich für eine Sprachreise entschieden habe

Der Hauptgrund für meine Sprachreise war mein bevorstehendes Abitur. Ich wollte mein Englisch vor allem für die mündliche Prüfung verbessern und mehr Sicherheit beim Sprechen gewinnen. Ich konnte Englisch zwar schon ganz gut verstehen und schreiben, aber beim freien Sprechen war ich noch sehr unsicher. Ich wollte diese Hemmung überwinden und selbstbewusster werden. Gleichzeitig wollte ich nach der Schulzeit auch gerne ein Gap Year im Ausland machen, war aber noch etwas unschlüssig, ob ich mich wirklich alleine ins Ausland für eine lange Zeit traue. Die Sprachreise in den Sommerferien war dabei ein guter erster Schritt!

Dabei habe ich mich dann für EF entschieden, weil ich bei meinem ersten Beratungstermin eine sehr freundliche und persönliche Beratung bekommen habe und meine Eltern, die auch durchaus besorgt waren, viele ihrer Fragen stellen konnten und sich gut beraten gefühlt haben.

Die Wochen vor meiner Reise waren eine Mischung aus wirklich großer Vorfreude und großer Nervosität. Es war meine erste Reise ganz alleine und ich habe mich oft gefragt, ob ich überhaupt Freunde finden würde, ob mein Englisch gut genug ist und wie es sein würde, so weit weg von meiner Familie zu sein. Mir hat bei ersterer Sorge viel die EF App geholfen, über die ich schon vor meiner Abreise sehen konnte, welche anderen Schüler zur gleichen Zeit ankommen würden. Ich hatte dann bereits vor meiner Reise ein paar Kontakte geknüpft und wir haben uns dann kleine Geschenke aus unserer Heimat vorbereitet. Sie ist auch noch bis heute tatsächlich eine meiner engsten Freundinnen!

Meine Ankunft und die ersten Tage

Der erste Flug alleine war sehr aufregend und auch etwas beängstigend. Aber nicht nur das Flughafenpersonal war wirklich sehr nett, sondern insbesondere auch die Mitarbeiterin von EF, die mich am Flughafen in New York begrüßte. Mein Flug war verspätet und sie musste einige Zeit warten, aber war trotzdem so herzlich und freundlich, dass ich mich sofort willkommen fühlte.

Was mich am meisten überrascht hat, war der Campus in Tarrytown. Er war viel größer und schöner, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich mochte vor allem die energiereiche Atmosphäre und dass überall Schüler aus ganz verschiedenen Ländern unterwegs waren. Auch die Mitarbeiter waren alle freundlich, hilfsbereit und immer gut drauf, was mir die Eingewöhnung sehr erleichtert hat.

Der erste Schultag war spannend. Natürlich war ich am Anfang noch etwas zurückhaltend, aber ich habe schnell gemerkt, dass alle im selben Boot saßen und genauso nach ersten Freunden suchten und (noch ;)) nicht perfekt englisch sprachen.

Eines der schönsten Dinge an meiner Sprachreise waren aber auch wirklich die Menschen, die ich kennengelernt habe. Ich habe Freunde aus vielen verschiedenen Ländern gefunden, obwohl ich eigentlich ein eher schüchterner Mensch bin und diese Freundschaften bestehen bis heute. Einige meiner engsten Freundinnen kamen aus Argentinien und Chile. Wir haben uns sogar nach der Sprachreise wieder besucht…sie kamen mich in Deutschland besuchen, und ich habe sie später in ihren Heimatländern besucht.

Der Altersdurchschnitt war sehr gemischt, insbesondere zwischen 14 und 25 Jahren, also wirklich ganz viele unterschiedliche Leute mit denen man Freundschaften knüpfen konnte.

Mein Alltag auf dem Campus

Ich habe direkt auf dem Campus gewohnt, was ich sehr genossen habe. Alles war in der Nähe, von den Klassenräumen, der Kantine und die auch Freizeitmöglichkeiten wie die Schwimmhalle.

In meiner Freizeit bin ich natürlich oft nach New York City gefahren. Die Stadt ist einfach unglaublich beeindruckend und ich war so überwältigt (natürlich positiv) von den Hochhäusern, der Energie und der Vielfalt.

Nachmittags und abends habe ich tatsächlich aber auch sehr gerne am Campus Zeit verbracht, wir waren z.B. beim Karaoke, haben zusammen Armbänder gebastelt oder einfach draußen gesessen und geredet. Diese einfachen Momente waren oft genauso besonders wie die Ausflüge in die große Stadt.

Auch Tarrytown selbst habe ich sehr ins Herz geschlossen. Es ist ein wunderschönes, kleines Städtchen mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Als normaler Tourist hätte ich diesen Ort wahrscheinlich nie kennengelernt, aber genau das hat die Erfahrung so besonders gemacht.

Meine sprachliche und persönliche Entwicklung

Meine Englischkenntnisse haben sich während dieser drei Wochen vor allem hinsichtlich meines Selbstbewusstseins beim Sprechen verbessert. Ich habe gelernt einfach anzufangen zu reden und auf meine Kenntnisse zu vertrauen und genau dadurch wurde ich immer besser.

Aber nicht nur sprachlich hat mich diese Reise weitergebracht. Sie hat mir auch gezeigt, dass ich alleine reisen kann und mit neuen Situationen zurechtkomme. Diese Erfahrung hat mir unglaublich viel Selbstvertrauen gegeben und mir später den Mut gegeben, weitere Reisen alleine zu unternehmen.

Wenn ich heute an meine Sprachreise zurückdenke, sind es vor allem die kleinen Momente, die mir im Gedächtnis geblieben sind: das gemeinsame Lachen mit Freunden, die Spaziergänge über den Campus, die Gespräche spät abends und das Gefühl, Teil einer internationalen Gemeinschaft zu sein.

Am meisten vermisse ich die besondere Atmosphäre, dieses Gefühl von Freiheit, Offenheit und Zusammenhalt :‘) Diese drei Wochen haben mich nicht nur sprachlich weitergebracht, sondern mich auch als Person wirklich verändert.

Ich habe gelernt, mutiger zu sein, offener auf Menschen zuzugehen und an mich selbst zu glauben und würde es wirklich jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat.

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