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Warum Japanisch lernen? 4 Gründe, die Herausforderung anzunehmen

Warum Japanisch lernen? 4 Gründe, die Herausforderung anzunehmen

Japan ist ein überraschendes und beeindruckendes Land voller faszinierender Kontraste. Hier werden hochmoderne Städte und Technologien mit alten Traditionen und Handwerkskünsten gemischt.

Und während Japan für einen Besuch ein magisches Land ist, kann es befremdlich sein, in dieser lebhaften und dramatisch anderen Umgebung zu landen. Wenn du das Land wirklich verstehen und die Schönheit der japanischen Lebensweise erkennen möchtest, musst du die Sprache sprechen.

Hier sind einige Gründe, warum Japanisch lernen eine großartige Idee ist:

1. Mit ein bisschen kommst du schon weit

Japanisch lernen ist nicht leicht. Das liegt vor allem an den Bildsymbolen („kanji“), die ursprünglich aus dem Chinesischen in das Schriftsystem übernommen wurden. Diese sind mit zwei verschiedenen Formen des japanischen Schreibens verbunden.

Allerdings ist dafür die Grammatik sehr einfach: Die Regeln der Aussprache sind verblüffend regelmäßig und das japanische Alphabet zu meistern ist sowohl unkompliziert als auch sehr hilfreich für dein weiteres Lernen.

Obwohl du nicht direkt alles in kanji Geschriebene verstehst, wirst du doch in der Lage sein, Sushi auf einer Speisekarte oder deine Zugstation auf einem Stadtplan zu finden. Du wirst anfangen, die Logik deiner Umgebung wahrzunehmen – ein herrliches Beispiel dafür ist die wunderschöne Stadt Kyoto, deren Straßen in einem Gitternetz organisiert sind.

Sobald du bis zehn zählen kannst, wird dir außerdem auffallen, dass eine Reihe an Straßennamen keine Wörter beinhalten, sondern durchnummeriert sind! Auf einer romanisierten Google Maps-Karte würdest du das nie bemerken, aber nun ist es unmöglich, es nicht zu sehen!

2. Ausmaß & Einfluss der Sprache

In den 1970er und 1980er Jahren schoss das wirtschaftliche Wachstum rasant nach oben. Der sich etablierende Ruf des Landes für technologische Innovation machten diese Sektoren das offensichtliche Karriereziel.

Heutzutage hat China den Ruf einer unaufhaltsamen wirtschaftlichen Entwicklung und weiterwachsendem Einfluss auf der Weltbühne.

Man hört, Mandarin zu lernen sei der nächste logische Schritt für alle Zukunftsorientierten – aber vergiss nicht, dass Japan weiterhin die drittgrößte globale Wirtschaft und einer der technologisch innovativsten Orte der Welt ist.

Darüber hinaus gibt es über 125 Millionen japanisch sprechende Menschen, sodass du immer jemanden zum Üben finden wirst.

3. Modernität, Tradition und eine poetische Lebenseinstellung

Die Japaner sind bekannt für ihre innovativen Technologien, von Hochgeschwindigkeitszügen und Babysitter-Robotern bis hin zu sich selbst ausschenkendem Bier und Sushi Express-Fließbändern, die deine Bestellung in Sekunden liefern.

Während Japan die Modernität genießt, wird trotzdem noch die Verbindung zu den Wurzeln geehrt. Die Kirschblüte im Frühling und die roten Herbstfarben auf den Bergen werden leidenschaftlich gefeiert (und es wird über die Vergänglichkeit von beidem philosophiert).

Uralte Festivals und religiöse Rituale werden sowohl mit Aufrichtigkeit als auch mit Freude beobachtet. Man erfreut sich an typisch Japanischem, das die verschiedenen Ecken des Inselstaats zu bieten haben.

Die einzigartige und sehr poetische Natur der Japaner selbst ist auch nennenswert. Mir fällt keine andere Sprache ein, die mit so wenig so viele Nuancen und Feinheiten übermitteln kann. Es gibt beispielsweise viele japanische Wörter, die nicht ins Deutsche übersetzt werden können.

4. Eine gute Herausforderung

Die Herausforderungen des tiefen Eintauchens in die japanische Sprache sind bereichernd. Du wirst verschiedenen Wegen der Kommunikation und des Denkens ausgesetzt. Japanisch ist gebunden an den sozialen Kontext, in dem es benutzt wird.

Im Französischen gibt es die „vous“-Form, in der deutschen Sprache den Unterschied zwischen „Sie“ und „du“. Sprecher beider Sprachen müssen mehr Aufmerksamkeit darauf richten, mit wem sie reden, als Englisch Sprechende mit der einfachen „you“-Form.

In Japanisch ist es ähnlich wie im Deutschen und Französischen, aber mit vielfältigeren Formen wie höflich vs. schnörkellos, formell vs. informell, demütig vs. respektvoll. Solche Formen der Sprache sind stets abhängig vom Kontext der Unterhaltung.

Zum Glück werden Ausländern ihre Bemühungen hoch angerechnet und in den meisten Zusammenhängen ihre Fehler vergeben!

Die vielleicht offensichtlichere Herausforderung sind die vielen, vielen kanji, die du nur durch viel Übung flüssig schreiben und lesen können wirst.

Es ist ein amüsant kleiner Trost, dass du “nur” ungefähr 2000 Symbole auswendig wissen musst, um eine Tageszeitung zu lesen. Dass du Zeit brauchen wirst, um dich mit der Bildsprache vertraut zu machen, ist nicht zu verleugnen.

Einigen macht es mehr Spaß als anderen, die Logik und Struktur hinter diesen komplizierten Buchstaben zu lernen. Aber gerade, weil diese Sprache so reichhaltig und interessant ist, lohnt es sich allemal.

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