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10 Gründe, warum du Berlin lieben musst

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Berlin ist zweifellos eine der coolsten Städte der Welt und hat weit mehr zu bieten als Bier und Currywurst. Die berühmte Kunstszene der deutschen Hauptstadt und ihr schrilles Nachtleben, das bis weit in den nächsten Morgen reicht, geben der Stadt ihren dynamischen und gleichzeitig harten, ungeschminkten Charakter. Vom ehemaligen Bürgermeister als “arm, aber sexy” bezeichnet, zieht Berlin mit ihrer kühlen, geheimnisvollen Art Menschen aus aller Welt in ihren Bann. Daraus resultiert eine bunt gemischte Bevölkerung von mehr als 3,6 Millionen Einwohnern.

Du bist noch nicht überzeugt? Dann begib dich mit uns auf einen virtuellen Rundgang, lass dir das Beste empfehlen, was die Stadt zu bieten hat, und entdecke nur einige der zahlreichen Gründe, warum man Berlin einfach lieben muss.

1. Streetfood

Bei einigen Menschen aus dem Ausland beschwört die Erwähnung von Essen in Berlin vielleicht Bilder von Gestalten in Lederhosen herauf, die Würste mit Sauerkraut servieren, aber die Berliner Küche geht weit über die traditionelle deutsche Kost hinaus. Aufgrund der multikulturellen Bevölkerung ist das Angebot hier tatsächlich sehr bunt und abwechslungsreich. Streetfood regiert die Stadt und Märkte gibt es in jedem Viertel. Ob du auf einen Happen türkische Baklava Lust hast, zwischendurch chinesische Teigtaschen genießen möchtest oder doch lieber einen Burger, dessen “Brötchen” aus gebratenen Instant-Nudeln besteht, Berlin hat für jeden Geschmack eine Menge zu bieten.

2. Sprache

Vielleicht bin ich ein bisschen voreingenommen, aber für mich gibt es wenige Sprachen, die so charmant wie das Deutsche sind. Schließlich ist hier die Heimat der unglaublich langen Wörter und der Wendungen, die in keiner anderen Sprache einen Sinn ergeben. Deutsch ist wirklich ziemlich cool. Und Berlinerisch nennt sich der typische Dialekt, den du hier zu hören bekommst. Er entstammt der brandenburgischen Variante des Deutschen und bietet einige ganz eigene Ausdrücke. Du musst nur genug Zeit bei “Kaffee und Kuchen” in deinem Café an der Ecke verbringen, dann kannst du sicher ein paar davon aufschnappen.

3. Streetart

Die lebendige Kunstszene habe ich schon erwähnt; da überrascht es auch nicht, dass man überall in der Stadt auf farbenfrohe Werke der Streetart stößt. Die Streetart der Stadt kann als individueller Ausdruck ihrer geschäftigen Untergrund- und Subkulturen gelten und hat mit spontan gesprühten Graffitis meist wenig zu tun. Die zahlreichen Meisterwerke der Straße sind ebenso beeindruckend wie bunt und fotogen, und geben daher fantastische Motive für einen Instagram-Schnappschuss ab. Bei einem Spaziergang durch die Stadt kannst du die beeindruckenden Werke auf eigene Faust entdecken, oder du nimmst an einer Gratisführung teil, die dich mit ins Herz der pulsierenden Stadt nimmt, abseits vom Touristenrummel, und dir die verborgenen Schätze Berlins zeigt.

4. Überall Fahrräder

Zweifellos für Berlin spricht auch die Fahrradfreundlichkeit der Stadt. Das ist nicht nur aus umweltbewusster Sicht lobenswert, sondern auch, weil Radfahren nicht so sehr ins Geld geht und für die zahlreiche studentische Bevölkerung große Vorteile bietet. Was hier allerdings nicht zutrifft, ist das typische Vorurteil vieler fahrradgeprägter Städte, nämlich ein äußerst unzuverlässiger öffentlicher Nahverkehr: Typisch für Deutschland ist ein effizient funktionierendes, breit ausgebautes Transportnetz, und das bedeutet, dass man auf vielerlei Weise günstig durch die gesamte Stadt kommt.

5. Kultur

Die deutsche Kultur ist weltberühmt und Traditionen wie das Oktoberfest werden rund um den Globus in vielen Städten gefeiert. Mit ihren Biergärten, Museen und Kunstgalerien bietet Berlin eine breite Palette an Angeboten, mit denen Touristen und Einheimische gleichermaßen an deutscher Kultur teilhaben können. Wenn du am liebsten alles auf einmal haben und erleben möchtest, empfehlen wir dir einen Besuch in der Kulturbrauerei, einem Gebäudekomplex mit mehr als 20 unterschiedlichen Angeboten: Restaurants, Geschäfte, Tanzzentren, Museen und mehr. Oder bist du auf der Suche nach etwas, das so richtig typisch deutsch ist? Schau dir das Currywurst-Museum an, wo du alles über die berühmteste Berliner Wurst lernen und dich auf einem riesigen, wurstförmigen Sofa ausstrecken kannst.

6. Natur

Während viele der beliebtesten Städte der Welt echte Betondschungel sind, verfügt Berlin über mehr als 2.500 Parks. Es gibt also wirklich keinen Mangel an grünen Ecken und freien, offenen Plätzen. Wenn sanft herabfallende Wasserkaskaden dein Ding sind, dann solltest du dem Viktoriapark einen Besuch abstatten. Das beruhigende Plätschern des Wasserfalls bringt selbst in den hektischsten Tag etwas Ruhe hinein. Für die urbanere Atmosphäre gibt es zum Beispiel den Mauerpark, der seinen Namen von den Überresten der Berliner Mauer erhält, die dort noch immer aufragen. Welche Art von Park es auch sein soll, es gibt so viele Optionen, dass du bestimmt einen Zufluchtsort findest, der genau nach deinem Geschmack ist.

7. Vintage- und Second-Hand-Läden

Vintage-Läden sind für Berlin ungefähr das, was Eisdielen für Italien sind – die Stadt ist voller hipper Orte, wo du die Regale nach Schätzchen aus zweiter Hand durchwühlen kannst. Am spannendsten sind vielleicht die Läden, in denen nicht pro Stück gezahlt wird, sondern nach Gewicht. PicknWeight ist einer dieser Läden – ein Ort, den Vintage-Liebhaber wahrscheinlich nicht ohne ein oder zwei oder zehn neue Kleidungsstücke verlassen werden.

8. Musik und Nachtleben

Techno entstand Mitte der 80er Jahre in Detroit und erreichte Westdeutschland in den späten 80ern. Nach dem Fall der Berliner Mauer haben junge Menschen viele der verlassenen Gebäude und Bunker übernommen um dort Partys zu veranstalten, und dabei ganz nebenher eine neue Art von Club erschaffen. Daraus entwickelte sich eine Party-Szene, die niemals schläft, durchdrungen von der nunmehr grenzenlosen Erleichterung und Freiheit der Berliner nach der Wiedervereinigung. Die Musikszene im Bereich Techno und elektronischer Musik hat diese Phase überlebt und sich zu einem zentralen Teil des Kaleidoskops der Berliner Kultur und des hiesigen Nachtlebens entwickelt. Sie lockt Musikbegeisterte aus allen Teilen der Welt hierher.

9. Bezahlbarkeit

Berlin ist vielleicht nicht gerade die billigste Stadt, in der du je warst, aber wenn du sie mit Städten wie Zürich und London vergleichst, wirst du merken, dass die deutsche Hauptstadt weit bezahlbarer daherkommt. Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr, mit dem du praktisch überall hinkommst, sind günstig. Authentische Gerichte verschiedenster Länderküchen machen dich ebenfalls nicht arm. Du bekommst hier wirklich sehr viel für dein Geld.

10. Strand

Immer wieder schön, wenn man eine Stadt besucht, in der man das Beste aus beiden Welten haben kann: Wenn das geschäftige Stadtleben dir ein bisschen zu hektisch wird, kannst du dir am Strand eine Portion Sonne, Sand und Ruhe gönnen. Der Wannsee-Strand ist nicht nur ein toller Ort, um ein wenig zu entspannen, sondern dazu auch noch wunderschön und sehr fotogen (besonders bei Sonnenuntergang).

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