Ein Monat in Vancouver: Tims Abenteuer in den Rocky Mountains
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Vorbereitung und Anreise
Im Sommer 2025 habe ich mir schon Gedanken darüber gemacht, wie ich meinen Sommer nach dem Abi gestalten möchte. Es gab verschiedenste Möglichkeiten, diese Zeit sinnvoll zu nutzen. Eine Sprachreise bot mir aber die Möglichkeit, meine Fremdsprache vor Ort erheblich zu verbessern und unvergessliche Erfahrungen zu sammeln. Zusätzlich dazu habe ich meine Komfortzone verlassen. Nachdem ich mir unterschiedlichste Anbieter angeschaut hatte, habe ich mich für EF und Vancouver für vier Wochen entschieden. Die vielen positiven Bewertungen und der Internetauftritt haben mich in meiner Entscheidung bestärkt. Daraufhin vergingen ein paar Monate und Anfang Juni 2026 ging es dann an die Vorbereitung. Ich habe mich im Vorfeld der Reise intensiv darüber informiert, was ich in Vancouver unbedingt gesehen haben muss und wie ich mich selbst anpassen sollte (Do’s and Don’ts). Tatsächlich hatte ich keine richtige Packliste zum Abhaken, sondern habe alles nach Gefühl eingepackt. Das hat sich gelohnt! Die letzte Woche vor meiner Reise war schön und gleichzeitig konnte ich es vor Aufregung kaum abwarten. 😊 Der zehnstündige Flug war angenehm und die ersten Tage eigentlich auch. Es war natürlich alles neu, deswegen braucht es schon eine kurze Eingewöhnungszeit.
Ankommen in Vancouver und bei EF
Ich wurde von meiner Gastmutter super herzlich aufgenommen und in der Schule hat mir der Orientation Day ebenfalls sehr geholfen, um erst einmal alles kennenzulernen. Die ersten Tage war es ungewohnt, dauerhaft Englisch zu sprechen, aber man gewöhnt sich daran. In der ganzen Zeit hatte ich nie das Gefühl, dass meine Sprachkenntnisse zu schlecht wären, um mich mit anderen auszutauschen.
Neue Menschen und internationale Freundschaften
Zum Thema Anschluss finden kann ich nur sagen, dass man offen für neue Kulturen sein muss und auch von sich aus auf andere Menschen zugehen sollte, um neue Kontakte zu knüpfen. Wenn man den Mut hat, auf neue Menschen zuzugehen, dann wird man auch neue Freunde finden. Alle meine neuen Freunde habe ich mehr oder weniger in der EF Schule kennengelernt, da bei uns dort der Altersdurchschnitt bei etwa 17 bis 21 Jahren liegt. Darüber hinaus hat man in der Schule die Möglichkeit, Menschen aus allen Teilen der Welt kennenzulernen. In meiner Klasse waren hauptsächlich spanischsprachige Menschen, aber auch Personen aus vielen anderen Kulturen.
Meine Englischkenntnisse
Ich bin schon der Meinung, dass ich über diesen Monat hinweg mein Englisch verbessern konnte, vor allem durch neue Vokabeln und Grammatikvertiefungen. Besonders froh bin ich darüber, dass ich nun flüssiger spreche und nicht dauernd überlegen muss, wie dieses eine Wort jetzt auf Englisch heißt.
Mein persönliches Highlight: Die Rocky Mountains
Mein persönliches Highlight während der Reise war vermutlich der Wochenendausflug in den kanadischen Teil der Rocky Mountains. Was man in dieser kurzen Zeit von Kanadas Natur gesehen hat, ist unbeschreiblich. Auch die spontanen Momente während der Exkursion, wie zum Beispiel ein Live Konzert, werden mir definitiv in Erinnerung bleiben. Wenn ihr mindestens 18 Jahre alt seid, bucht diesen Rocky Mountains Trip! Es wird sich definitiv lohnen. Aber auch die ganzen Unternehmungen in und um Vancouver mit anderen EF Schülern waren einfach nur schön und unvergesslich.
Meine Gastfamilie und Unterkunft
Meine Gastfamilie, bestehend aus meiner philippinischen Gastmutter, war perfekt. Ihr Essen war köstlich und an manchen Tagen gab es abends sogar ein Buffet. Sie war immer freundlich und hat mir am Anfang Tipps gegeben, die mir die ersten Tage wesentlich erleichtert haben. Die anderen Schüler haben zum Teil auch in Wohnheimen zusammengewohnt, aber ich kann die Gastfamilie als Unterkunft zu 100 % empfehlen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, bei mir waren es Bus und SkyTrain, war der Schulweg von etwa 25 Minuten völlig in Ordnung.
Was ich von der Reise mitnehme
Am meisten werde ich definitiv die Menschen vermissen, die ich auf dieser Reise kennengelernt habe. Aber man bleibt weiterhin in Kontakt und so ist das auch zu verkraften. 😊