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Amerikanische Bräuche leicht gemacht

Amerikanische Bräuche leicht gemacht

Es mag sein, dass wir aus Filmen und TV-Serien eine Menge über die USA wissen. Trotzdem kann es passieren, dass man bei einem Amerikabesuch einen Kulturschock erleidet. Im zweiten Teil unserer Serie darüber, wie man im Ausland einen guten Eindruck hinterlässt, beschäftigen wir uns damit, wie man in Amerika Herzen gewinnen kann. (Im ersten Teil der Serie ging es um Benimmregeln in Frankreich.)

HOW ARE YOU?

Wenn du ein Geschäft betrittst oder im Supermarkt an der Kasse stehst, wirst du sehr wahrscheinlich mit „Hi, how are you?“ begrüßt werden. Willkommen in der Welt amerikanischer Höflichkeitsfloskeln, in der absolut fremde Menschen wissen möchten, wie es einem geht. Eigentlich interessiert es sie nicht wirklich, sondern es handelt sich hauptsächlich um ein Ritual und Teil einer ausgedehnten Begrüßung. Mach dir keine weiteren Gedanken und antworte einfach mit „Good.“ oder „I’m fine, how are you?“. Ende der Geschichte und Ende des Gesprächs.

WHAT ARE YOU UP TO THESE DAYS?
Amerikaner betreiben Smalltalk als wäre es ihr Job. Sie sind nicht nur Meister der kurzen und leichten Konversation, sondern sind auch noch geschickt im Vermeiden heikler Themen und konzentrieren sich lieber auf Wetter, Hobbies oder Wochenendpläne. Manchmal verwickeln dich sogar absolut Fremde in eine beiläufige Unterhaltung, was dir eine Menge Möglichkeiten bietet, deine Sprachkenntnisse zu verbessern.

GEHE NIEMALS AUF DIE TOILETTE

Wenn die Natur ruft und du nicht sicher bist, wohin du dem Ruf folgen musst, stelle immer die Fragen „Where is the restroom/bathroom?“ oder „Where is the men’s/ladies’ room?“. Die Frage „Where is the toilet“ gilt als unhöflich, ganz egal, mit welchem süßen Akzent du sie stellst.

WO SELBST KATZENBESITZER „DOGGIE BAGS“ BENUTZEN

Wenn du in einem amerikanischen Restaurant essen gehst, wirst du sehr wahrscheinlich einen riesigen Teller mit Essen vorgesetzt bekommen. Die gute Nachricht: Es ist ganz allein deins! Die schlechte Nachricht: Wenn du kein absoluter Vielfraß bist, könntest du Probleme mit dem Aufessen haben. Nicht traurig sein, du kannst den Rest mit nach Hause nehmen – frag einfach nach einem „Doggie Bag“ oder einer Box.

EINFACH ESSEN

In den USA werden Mahlzeiten eher informell eingenommen und Abendessen sind selten so aufwändig und formell wie in anderen Ländern. Typisch amerikanische Speisen wie Burger oder Chickenwings sind Fingerfood und wenn ein bestimmter Anlass doch einmal nach Besteck verlangt, kein Panik: Halte die Gabel einfach in deiner dominanten Hand – egal welche das ist.

EIN KLEINER TIPP

Ein Restaurantbesuch, Maniküre, Taxifahrten, Friseurbesuche – all diese Leistungen verlangen ein Trinkgeld. Trinkgelder haben es in sich, deshalb hier eine Faustregel: Wenn du einen fantastischen Service genießen durftest: 20%. Wenn der Service schlecht aber nicht gruselig war: 10%. Im Durchschnitt kann man mit 15% also nichts falsch machen, allerdings ist folgendes zu bedenken: Viele Kellner sind auf Trinkgelder als Teil ihres Einkommens angewiesen und 20% sind so oder so leichter zu errechnen als 15%. Bei größeren Gruppen wird das Trinkgeld häufig schon eingerechnet. Also vor dem Zahlen besser erst checken.

UND HIER EIN WEITERER TIPP

In Fast Food Restaurants oder wenn man Essen mitnimmt, kommt man in der Regel nicht auf die Idee, Trinkgeld zu geben. Wenn eine Trinkgeldkasse aufgestellt ist, ist es dir überlassen, etwas hineinzuwerfen. Es ist auf jeden Fall immer eine nette Geste, dem Kellner, der dir nachschenkt oder deinen Teller wegräumt, ein Trinkgeld von 1-2 Dollar zuzustecken.

Abbildung von Mike Mozart, Flickr / Creative Commons

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