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Mit dem EF Stipendium auf Reisen: Marie in Oxford

Hallo, mein Name ist Marie, ich bin 16 Jahre alt und bin im Sommer 2026 für drei Wochen mit einem EF Stipendium nach Oxford gereist. Dabei habe ich unfassbar viele neue Erfahrungen gesammelt, großartige Menschen kennengelernt und auch neue Seiten von mir selbst entdeckt.
Mit dem EF Stipendium auf Reisen: Marie in Oxford

Woher kenne ich EF?

Auf EF bin ich eigentlich aus Zufall gestoßen, beim Scrollen auf Instagram. Als ein junges Mädchen mit wenig Reiseerfahrung wirkte das ganze Konzept davon allein in ein anderes Land zu reisen aufregend. Irgendwann nahm ich dann an einer Stipendienvergabe teil und tatsächlich: EF hat mir Teile meiner Reise geschenkt. Also ging es los: Einkaufen, Vokabeln wiederholen, Papiere zusammensuchen und packen. Doch mit meiner Reise kam besonders viel Nervosität. Was ist, wenn ich Heimweh entwickle? Was, wenn ich keine Freunde finde?

Und dennoch: Ich machte mich auf den Weg. Verabschiedet von meiner Familie setzte ich mich in den Flieger nach London-Heathrow. Die kommenden 3 Wochen wurden zu welchen der besten meines Lebens, doch das war mir noch nicht klar.

Ankunft in Oxford

Angekommen in Oxford wurde ich direkt von EF Mitarbeitenden abgeholt und eingewiesen. Einen Tag später ging dann der Unterricht los. Zunächst gab es eine Einführung, eine Kennenlernphase und eine Stadttour. Schon hier lernte man viele offene Menschen kennen, oftmals mit denselben sorgen und derselben Aufregung wie ich. Hier lernte ich auch das Mädchen kennen, das mich über die gesamten 3 Wochen begleitete und zu so etwas wie meiner besten Freundin wurde und das, obwohl sie aus Tschechien kam. Viele Jugendliche in meinem Alter waren dort, vereinzelnd aber auch ältere Menschen, die versuchten Englisch zu lernen.

Unterricht in EF Oxford

Der Unterricht war nicht das typische Stunden absitzen, wie man es aus der Schule kennt. Durch die internationalen Klassen gab es immer etwas Neues zu entdecken, sogar mein Lehrer stammte aus Italien. Wir hatten regelmäßige Projekte, eines involvierte eine Hochzeit, ein anderes die Kardashian Familie. Am Ende der Woche kam dann die gefürchtete Prüfung, doch auf die wurden wir sehr gut vorbereitet. Ich verbesserte Sprachfähigkeiten und Vokabular.

Freizeitaktivitäten

Doch nach dem Unterricht kam das für die meisten wahrscheinlich wichtigste: Die Freizeit. Oxford ist eine wunderschöne alte und trotzdem so junge Stadt. Ich und meine Freunde, von denen ich schon nach 3 Tagen einige hatte, liefen oft einfach durch die Stadt. In den alten Straßen, durch das "Westgate", ein Einkaufszentrum oder über den Covered Market. In 3 Wochen blieb kein Touristen Hotspot ungesehen und kein Hidden Gem unentdeckt. Doch auch mit EF waren viele Freizeitaktivitäten möglich: Durch die Woche waren das kleinere Ereignisse und am Wochenende große Ausflüge, beispielsweise nach London oder Brighton. Mein persönliches Highlight war das Slime Making, das besuchte ich mit meinen Freundinnen jede Woche.

Unterkunft

Ich wohnte in einer EF Residenz außerhalb des Campus. Auch wenn ich jeden Morgen 15 Minuten mit dem Bus zum Campus fahren musste, war es mir das wert. Ich lege sehr viel Wert darauf, manchmal auch meine Ruhe zu haben und dafür war mein Einzelzimmer perfekt. Mit einem Schlafzimmer, einem kleinen Bad und einer Gemeinschaftsküche hatte mein Zimmer alles, was ich brauchte, auch wenn ich mich dort meistens nur zum Schlafen aufhielt.

Abschied

Nach 3 Wochen musste ich mich dann schweren Herzens wieder verabschieden. Was blieb war neues Selbstbewusstsein, nicht nur im englischen Sprachgebrauch, sondern auch in meine persönlichen Kompetenzen. Ob das die Organisation am Flughafen oder das offene zugehen auf andere Menschen war, ich konnte viel lernen und mitnehmen. Heute blicke ich beinahe schon nostalgisch und etwas traurig auf eine Zeit zurück, die meine Erinnerung für immer prägen wird. Also ist das mein Aufruf an alle die die Möglichkeit haben über ihren eigenen Schatten zu springen und zu buchen. Wer weiß denn schon, was passieren kann?

Meine Tipps für Oxford

PS: Du hast zu Ende gelesen. Als Dankeschön gibt es hier eine Liste mit meinen Lieblingsorten in Oxford:

👉University of Oxford Park: Ein idyllischer Park zwischen Campus und Stadtzentrum, perfekt für ein Picknick, oder um einfach herunterzufahren. Der Park ist auch nie überrannt.

👉The High Street Cafe: Zimtschnecken die mir in meinen Träumen begegnen. Wenn ihr in einem auf mich hört, dann sollte es hier sein!

👉Notting Hill: Liegt zwar nicht in Oxford, ich aber mit einem Direktbus erreichbar. Ein wunderschönes, buntes Stadtviertel Londons

👉Taylor's: Sehr leckere Bagels und Sandwiches und guter Kaffee. Es gibt zwar mehrere Standorte in Oxford, ich würde aber den auf dem Covered Market empfehlen.

👉Radcliffe Camera: Sehr bekannt, aber manchmal muss man sie einfach anstarren und von der Gewalt dieses Gebäudes überwältigt werden

Vielen Dank für dein Interesse und viel Spaß auf deiner Sprachreise!
Marie

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