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Mit 63 auf Sprachreise: Warum es nie zu spät ist, Englisch zu lernen

Hallo, mein Name ist Markus. Ich habe mich für eine Sprachreise entschieden, weil ich darin den nächsten Schritt gesehen habe, um mein Englisch wirklich zu verbessern. Sprachenlernen gehört nicht unbedingt zu meinen Stärken – aber gerade deshalb wollte ich mich dieser Herausforderung stellen und gleichzeitig etwas für mein Gehirn tun. Schließlich wird man nicht jünger – mit 63 darf man sich ruhig noch einmal etwas Neues vornehmen! Englisch zu können, finde ich einfach nützlich. Da ich plane, im Ruhestand verschiedene Länder zu bereisen, kann es schließlich nicht schaden, sich auf Englisch verständigen zu können. Für Englisch habe ich mich deshalb ganz bewusst entschieden. Auf EF bin ich durch meinen Sohn aufmerksam geworden, der bereits vor 15 Jahren mit EF verreist ist. Ich habe mich zwar auch bei einer anderen Organisation informiert, aber EF hat auf mich am Ende den seriösesten Eindruck gemacht.
Mit 63 auf Sprachreise: Warum es nie zu spät ist, Englisch zu lernen

Mein Weg zum Englischlernen

Als ich mich dazu entschlossen hatte, Englisch zu lernen, lernte ich jeden Tag neue Vokabeln. Nebenbei las ich einfache Bücher auf Englisch, zum Beispiel Harry Potter und Animal Farm, und versuchte, Filme und Serien mit englischen Untertiteln zu sehen oder auf Englisch mit deutschen Untertiteln zu schauen. Das alles half mir, Englisch besser zu verstehen. Aber ich hatte noch nicht das Selbstvertrauen, Gespräche auf Englisch zu führen. Deshalb fand ich, dass Präsenzunterricht der nächste Schritt wäre. Und diesen Präsenzunterricht noch mit einer Reise ins Ausland zu verbinden, wo man gezwungen ist, die ganze Zeit Englisch zu sprechen – wenn man etwas zu essen haben will, muss man sich schließlich verständlich machen. Ich finde, das ist sehr konsequent.

Viele Fragen vor der Reise

Ich war natürlich sehr unsicher, wie das alles funktionieren sollte. Klappt das mit dem ETA-Visum? Funktioniert mein Handy? Habe ich mobile Daten? Werden meine Kreditkarten akzeptiert? Und komme ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht? Als Vorbereitung hatte ich natürlich schon viele Vokabeln gelernt, und ich glaube, das ist auch eine gute Basis. Bei der Packliste hat mir ChatGPT geholfen und bei der Planung von Aktivitäten ein Reiseführer.

Mein erster Tag in der Sprachschule

Ich war natürlich sehr aufgeregt und auch ein wenig ängstlich. Aber das hat mich noch nie davon abgehalten, meine Ziele zu verfolgen. Und schließlich: Was sollte schon im schlimmsten Fall geschehen? Ich würde auf jeden Fall tolle Erfahrungen machen. Kurz vor Beginn der Reise fühlte ich mich so, wie sich ein Rennpferd kurz vor einem Rennen fühlen muss. Der erste Schultag wurde sehr ruhig angegangen, sodass überhaupt kein Stress aufkam. Man lernte sich kennen, bekam einen Eindruck davon, was von einem erwartet wird, erhielt seinen Stundenplan und knüpfte erste Kontakte. Die Lehrer und Schüler waren alle sehr nett und hilfsbereit. Wenn sie merkten, dass man die Sprache noch nicht so gut konnte, waren sie geduldig und sprachen langsam und einfach, damit man sie verstehen konnte. Nebenbei bemerkt, leistet derjenige, der besser Englisch spricht, ja ohnehin die Hauptarbeit. Deshalb muss man sich keine Gedanken machen, wenn das eigene Englisch noch nicht so gut ist. Was mich am meisten überrascht hat, war, dass nach den ersten Versuchen, eine Konversation zu führen, die Angst davor total verschwunden war. Irgendwie schafft man es immer, dass man sich versteht – und zu wissen, dass das funktioniert, gibt einem ein großes Selbstvertrauen für die nächsten Gespräche.

Neue Freunde aus aller Welt

Am meisten überrascht hat mich das gute Wetter und die sehr hohen Temperaturen. Aber das ist wohl eine Ausnahmeerscheinung gewesen. Meine neuen Freunde kamen aus allen möglichen Ländern. Es ist schon fast unmöglich, alle aufzuzählen. Natürlich waren viele aus Europa dabei, zum Beispiel aus Italien, Spanien, Frankreich, Polen, Schweden, aber auch aus Deutschland. Aber auch sehr viele kamen von weit weg, zum Beispiel aus Kolumbien, Brasilien, Mexiko, China, Südkorea und Japan. Ich bin extra alleine gefahren, weil ich in London Englisch sprechen wollte und nicht Gefahr laufen wollte, mit einem Kumpel oder meiner Frau ins Deutsche zu verfallen. Aber auch wenn ich hier mit Studenten aus Deutschland spreche, spreche ich nur Englisch. Das geht irgendwie automatisch. Den Altersdurchschnitt kann ich wirklich schwer errechnen oder schätzen. Es sind natürlich viele junge Studenten hier, aber auch eine ganze Menge ältere Semester.

Mein neues Sprachlevel

Mein Sprachlevel wurde hier auf B2.3 eingestuft, obwohl ich glaube, dass ich zu hoch eingestuft wurde. Aber das macht nichts, weil ich in den Kursen, die ich habe, sehr gut mitkomme. Ich dachte, mein Sprachlevel wäre eher A2. Aber nichtsdestotrotz habe ich das Gefühl, dass ich mein Sprachlevel hier gesteigert habe. Es war, wie gesagt, der nächste Schritt, und diese Reise wird es mir leichter machen, mein Sprachlevel auch weiterhin zu steigern. Ich werde, wenn ich wieder zu Hause bin, sicherlich mehr Filme und Serien in englischer Sprache sehen und auch mehr Gespräche auf Englisch führen. Ich denke, dass es dafür bestimmte Apps gibt, aber mit ChatGPT oder Gemini wird das auch gehen.

Ein Moment, den ich nicht vergessen werde

Ein persönliches Highlight kann ich kaum nennen, weil es hier so viele Highlights gab. Aber das, was mir am meisten gefallen hat, war, als ich in einem Pub ein Fußballspiel der englischen Nationalmannschaft gesehen habe. Die Stimmung war sehr gut, aber das war ja zu erwarten. Was mir dabei besonders aufgefallen ist, war, dass ich mich so gefühlt habe, als wäre ich genau am richtigen Platz, an dem ich sein sollte. Dieses Gefühl hatte ich nicht sehr oft in meinem Leben. Und ich möchte dieses Gefühl nicht missen. Schön, es einmal erlebt zu haben. Zu meiner Überraschung wurden auch alle meine Befürchtungen ausgeräumt. Das ETA-Visum machte keine Schwierigkeiten, die Kreditkarten wurden alle akzeptiert, ich hatte Handyempfang und mobile Daten, und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist wirklich sehr, sehr einfach.

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