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So wichtig sind gute Englischkenntnisse wirklich

So

Heutzutage sind gute Englischkenntnisse wichtiger denn je, da sie nicht nur den Weg für eine internationale Karriere ebnen, sondern auch das Ticket für eine globale, verbundene Zukunft sind. Gleichzeitig spielt das Englisch-Niveau sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene eine wichtige Rolle, da es viel über die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftsaussichten eines Landes aussagt.

Eine der wichtigsten Studien, die Aufschluss über das Englisch-Niveau von verschiedenen Ländern gibt, ist der EF English Proficiency Index (EPI). In diesem Jahr vergleicht die EF EPI-Studie 2020 die Englischkenntnisse von weltweit insgesamt 2,2 Millionen Erwachsenen in 100 Ländern und Regionen und zeigt wichtige Korrelationen zwischen dem Englisch-Niveau eines Landes im Verhältnis zum wirtschaftlichen Wohlstand, der Lebenserwartung und dem Pro-Kopf-Einkommen.

Rangführer der diesjährigen Studie sind wie bereits im letzten Jahr die Niederländer mit 652 Punkten, dicht gefolgt von Dänemark und Finnland mit 632 bzw. 631 Punkten. Schweden, im letzten Jahr noch auf dem zweiten Rang, rutscht eine Position ab und holt 625 Punkte und liegt somit knapp vor Norwegen mit 624 Punkten.

Deutschland hat sich im Vergleich zu 2019 um zwei Positionen verbessert und landet mit 616 Punkten auf dem 8. Platz. Damit bleiben wir in der Kategorie “Sehr gute Kenntnisse”. Auch unsere deutschsprachigen Nachbarn in Österreich können sich weiter verbessern und liegen vor uns auf Platz 6, während die Schweiz sich zwar im Vergleich zum Vorjahr um eine Position verbessert, aber trotzdem nur auf Rang 18 landet. Die Schweiz befindet sich damit weiterhin in der Kategorie “Gute Englischkenntnisse”.

Deutlich schlechtere Ergebnisse gibt es hingegen in südlicheren Ländern. So erreichte Spanien beispielsweise nur Rang 34 (eine Position besser als im Vorjahr) in der EPI Studie. Italien verbesserte sich im Vergleich zu letztem Jahr zwar um sechs Plätze, landet aber trotzdem nur in der Kategorie “Mittlere Englischkenntnisse” auf Rang 30.

Berliner und Hamburger haben die besten Englischkenntnisse

Auch im deutschen Städteranking zeigen sich klare regionale Unterschiede. In diesem Jahr haben Berlin und Hamburg im Rennen der Großstädte die Nase vorn und belegen gemeinsam den ersten Platz mit jeweils 627 Punkten. München folgt mit hauchdünnem Abstand auf die Spitzenreiter auf Platz 3 mit 624 Punkten.

Auch das regionale Duell von Großstädten wie Köln (614 Punkte) und Düsseldorf (609 Punkte) bleibt spannend. Beide landen mit nur 5 Punkten Unterschied erneut in der höchsten Kategorie der sehr guten Englischkenntnisse. Städte wie Leipzig (598 Punkte) und Dortmund (596 Punkte) scheitern ganz knapp an der 600-Punkte-Marke und landen damit etwas abgeschlagen nur in der zweithöchsten Kategorie.

Deutsche Männer nach wie vor mit besseren Englischkenntnissen als Frauen

Im Kampf der Geschlechter verteidigen die deutschen Männer nach der Übernahme im Vorjahr den Titel als das Geschlecht mit den besseren Englischkenntnissen. Die Männer holten 620 Punkte und liegen damit ganze 10 Punkte vor den deutschen Frauen mit 610 Punkten.

Auch in Europa insgesamt sowie in Lateinamerika haben Männer die Nase vorn. Im weltweiten Durchschnitt jedoch liegen Frauen mit 502 Punkten knapp vor Männern mit 498 Punkten.

Beim Vergleich der Generationen landen alle Altersgruppen zwischen 18 und 40 Jahren in der Kategorie “Sehr gute Englischkenntnisse”. Die besten Ergebnisse erzielen hier die 21- bis 25-Jährigen mit 633 Punkten, gefolgt von den 26- bis 30-Jährigen mit 628 Punkten. Die 18- bis 20-Jährigen landen leicht abgeschlagen nur noch auf Platz 3 mit 620 Punkten und fallen damit im Vergleich zum Vorjahr, wo sie führten, um gleich 2 Positionen.

Im weltweiten Trend sind die 26- bis 30-Jährigen anders als in Deutschland zwar knapp vor den 21- bis 25-Jährigen, beide Altersgruppen gemeinsam spiegeln jedoch sowohl in Deutschland als auch weltweit die wachsende Bedeutung des Englischen im Umfeld von jungen Erwachsenen wider. Sowohl der Englischunterricht in der Universitätsausbildung als auch die Verfügbarkeit von Englischpraxis am Arbeitsplatz in einer Reihe von Einstiegs- und Junior-Positionen und diversen Branchen spielen bei diesen Ergebnissen eine Rolle.

Anders als im letzten Jahr befindet sich die Altersgruppe 41+ in der EPI Ausgabe 2020 mit 569 Punkten nur in der zweithöchsten Kategorie “Gute Englischkenntnisse”. Obwohl die Erwachsenen über 40 in den letzten Jahren durchaus Fortschritte gemacht haben, ist die Lücke zwischen den jüngeren und den älteren Generationen damit nach wie vor deutlich zu erkennen.

Junge Führungskräfte mit besserem Englisch

Manager sprechen besser Englisch als niedriger eingestufte Mitarbeiter oder höher eingestufte (und oft ältere) Führungskräfte, was die Notwendigkeit unterstreicht, das Englischniveau funktionsübergreifend zu betrachten, um die Aussichten des Einzelnen und des Unternehmens in einer zunehmend wettbewerbsorientierten Welt zu verbessern.

 

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